Auf einen Blick
Bilder sind entscheidend für die Wirkung deiner Website. Schlechte Bilder – verwackelt, zu klein, stockfoto-artig – können dein professionelles Auftreten untergraben, egal wie gut dein Text ist. Die gute Nachricht: Mit KI hast du heute Zugang zu Bildmaterial, das du noch vor wenigen Jahren nur mit großem Budget erzeugen konntest.
Das Problem mit klassischen Stock-Fotos
Du kennst sie: Bilder von strahlend lächelnden Menschen in Businesskleidung, die auf ein Laptop schauen. Oder ein Händedruck vor weißem Hintergrund. Stock-Fotos haben zwei Kernprobleme:
Sie sind generisch. Dieselben Bilder tauchen auf hunderten anderen Websites auf. Sie schaffen kein einzigartiges Gefühl für deine Marke.
Sie wirken oft unecht. Menschen spüren sofort, wenn ein Bild gestellt wirkt. Das untergräbt Vertrauen – genau das Gegenteil von dem, was du willst.
KI-generierte Bilder haben dieses Problem nicht. Sie entstehen auf deine Anweisung hin, sind einzigartig und können exakt zu deiner Markensprache passen.
Die wichtigsten KI-Tools für Website-Bilder
Midjourney – Aktuell das leistungsfähigste Tool für hochwertige, ästhetische Bilder. Ideal für Stimmungsbilder, Illustrationen und abstrakte Visuals. Nutzung über Discord oder die neue Web-App.
Adobe Firefly – Gut in Creative Cloud integriert, DSGVO-freundlich, da auf lizenzierten Daten trainiert. Ideal wenn du ohnehin mit Adobe-Tools arbeitest.
DALL-E 3 (in ChatGPT) – Einfach zugänglich direkt in ChatGPT. Gut für schnelle Ergebnisse und realistische Szenen.
Stable Diffusion – Open-Source-Option für alle, die mehr Kontrolle wollen. Erfordert etwas technisches Verständnis oder Nutzung über Drittanbieter wie NightCafe.
Canva KI – Wenn du ohnehin Canva nutzt, sind die integrierten KI-Funktionen ein einfacher Einstieg.
Was du mit KI-Bildern machen kannst
Stimmungsbilder für die Startseite – Abstrakte Visuals, Naturaufnahmen oder Szenen, die die Atmosphäre deiner Marke transportieren.
Illustrationen – Wenn du einen zeichnerischen oder illustrativen Stil bevorzugst, ist KI hier extrem leistungsfähig.
Hintergrundgrafiken – Muster, Texturen, dezente Hintergründe für Sektionen.
Icons und einfache Grafiken – Mit etwas Nachbearbeitung in Canva gut nutzbar.
Bilder für Blog-Artikel – Jeder Artikel braucht ein Titelbild. Mit KI hast du unbegrenzte, einzigartige Optionen.
Prompts für gute Ergebnisse
Ein gutes Bild entsteht aus einem guten Prompt. Hier sind Elemente, die du immer angeben solltest:
- Motiv – Was soll zu sehen sein?
- Stil – Realistisch, minimalistisch, illustrativ, abstrakt?
- Stimmung – Warm, professionell, verspielt, ernst?
- Farben – Passend zu deiner Palette?
- Format – Querformat, Hochformat, quadratisch?
Beispiel:
„Minimalistische Illustration einer Person, die an einem hellen Schreibtisch arbeitet. Warme Töne in Terrakotta und Creme. Moderner, flacher Illustrationsstil. Querformat.”
Rechtliche Aspekte
KI-generierte Bilder sind in der Regel frei nutzbar – aber lies die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Tools. Midjourney etwa erlaubt bei kostenpflichtigen Abos die kommerzielle Nutzung. Adobe Firefly nutzt nur lizenzierte Daten und ist besonders DSGVO-sicher.
Wichtig: Stelle keine KI-Bilder als echte Fotos dar. Das gilt als irreführend.
Bildoptimierung nicht vergessen
KI-Bilder kommen oft in hoher Auflösung – gut für Qualität, aber schlecht für Ladezeit. Bevor du ein Bild auf die Website packst:
- Komprimiere es mit Tools wie Squoosh.app oder TinyPNG
- Nutze das WebP-Format für beste Performance
- Dimensioniere es auf die tatsächlich benötigte Größe
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Zusammenfassung
- KI kann bei Website-Bildern helfen, wenn Stil, Zweck und Einsatzort klar definiert sind.
- Nicht jedes KI-Bild eignet sich als echtes Vertrauensbild oder Personenfoto.
- Professionelle Bildsprache entsteht durch konsistente Motive, Lichtstimmung und ehrliche Verwendung.
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