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Was kostet eine Website wirklich? Agentur, Baukasten, KI und Easy Flow im Vergleich

Ehrlicher Kostenvergleich: Agentur, Baukasten, KI-Tools und Easy Flow. Echte Zahlen, reale Einschätzung – was wofür geeignet ist.

Website-Strategie & Planung 5 Minuten Lesezeit
Von Julia Wirnsberger

Auf einen Blick

„Was kostet eigentlich eine Website?" ist eine Frage, die viele Gründer:innen und Selbstständige beschäftigt – und die selten eine einfache Antwort hat. Die Spanne reicht von „kostenlos" bis zu mehreren Zehntausend Euro. Und wer fragt, kriegt oft entweder eine schwindelerregende Agenturkalkulation oder einen Baukasten-Werbetext.

„Was kostet eigentlich eine Website?” ist eine Frage, die viele Gründer:innen und Selbstständige beschäftigt – und die selten eine einfache Antwort hat. Die Spanne reicht von „kostenlos” bis zu mehreren Zehntausend Euro. Und wer fragt, kriegt oft entweder eine schwindelerregende Agenturkalkulation oder einen Baukasten-Werbetext.

Dieser Artikel gibt dir eine ehrliche Übersicht – was du bei Agenturen, Baukästen, KI-Tools und Alternativen wie Easy Flow wirklich zahlst, was du dafür bekommst, und wo die versteckten Kosten lauern.

Variante 1: Die Agentur

Was du bekommst

Eine professionelle Webdesign-Agentur übernimmt Konzept, Design, Texte, technische Umsetzung und häufig auch SEO-Grundlagen. Du bekommst eine maßgeschneiderte Website – zumindest in der Theorie.

Was du zahlst

Die Preise für Agenturwebsites variieren stark. In Österreich und Deutschland kostet eine typische Unternehmenswebsite mit 5–15 Seiten laut aktuellen Marktanalysen:

  • Einfache Landingpage / Microsite (1–3 Seiten): 4.000 – 8.000 € (Agentur Deutschland)
  • Business-Website für Selbstständige in Österreich: 1.500 – 6.000 € netto
  • Corporate Website (5–15 Seiten): 12.000 – 35.000 €

Dazu kommen laufende Kosten: Hosting, Wartung und rechtliche Absicherung summieren sich auf durchschnittlich 20–50 € pro Monat, also 300–600 € pro Jahr.

Die versteckten Kosten

Das Agenturmodell hat strukturelle Nachteile, die selten offen kommuniziert werden:

Abhängigkeit: Du kannst Änderungen in der Regel nicht selbst vornehmen. Jedes Update, jeder neue Text, jede neue Seite wird zur Agenturrechnung – oft zum Stundensatz von 80–150 € netto.

Kommunikationsaufwand: Du musst dein Angebot, deine Zielgruppe und deine Wünsche präzise erklären können. Wer das nicht kann, zahlt für Iterationsschleifen.

Keine Garantie für Ergebnisse: Eine teure Website bedeutet nicht automatisch mehr Kunden. Wenn Strategie und Texte nicht stimmen, hilft auch das beste Design nichts.

Variante 2: Der Website-Baukasten

Was du bekommst

Anbieter wie Wix, Jimdo oder Squarespace ermöglichen es, ohne Programmierkenntnis eine Website zusammenzuklicken. Templates, Drag-and-Drop, fertige Funktionen.

Was du zahlst

Die monatlichen Kosten 2026 im Überblick:

  • Jimdo: ab 9 €/Monat, umfangreichere Pakete 15–39 €/Monat
  • Wix: ab ca. 13–17 €/Monat (werbefrei mit eigener Domain)
  • Squarespace: ab 12 €/Monat (kein Gratisplan verfügbar)

Das klingt günstig – aber diese Preise laufen unbegrenzt weiter. Wer fünf Jahre bei Wix mit einem 20€-Plan bleibt, zahlt 1.200 €, ohne je etwas zu besitzen.

Die versteckten Kosten

Du bist eingesperrt: Baukasten-Websites können in der Regel nicht zu einem anderen Anbieter migriert werden. Inhalte, Design, Domain-Einstellungen – alles bleibt im System des Anbieters.

Einschränkungen bei SEO: Viele Baukasten-Systeme haben strukturelle Nachteile bei der Suchmaschinenoptimierung, die sich langfristig auf deine Sichtbarkeit auswirken.

Aussehen wie alle anderen: Templates werden von tausenden Websites genutzt. Das Ergebnis wirkt oft generisch – kein Alleinstellungsmerkmal, keine erkennbare Persönlichkeit.

Zeitaufwand: „Schnell” ist Baukästen oft nur, wenn man exakt das Template übernimmt. Wer individualisieren will, kämpft gegen die Grenzen des Systems.

Variante 3: KI-Tools

Was du bekommst

Tools wie Framer AI, Wix ADI oder spezialisierte KI-Website-Builder versprechen: Beschreib dein Unternehmen, und die KI erstellt eine fertige Website. Das klingt wie die Lösung für alle Probleme.

Was du zahlst

Die Preise variieren, bewegen sich aber meist im Bereich von Baukästen (10–30 €/Monat), oft mit einem Aufpreis für KI-Funktionen.

Die versteckten Kosten

Generische Texte: KI-generierte Inhalte brauchen dringend Überarbeitung. Eine Website, auf der steht „Wir bieten professionelle Lösungen für Ihr Business”, überzeugt niemanden.

Kein strategisches Denken: Die KI fragt nicht, wer deine Zielgruppe ist, welches Problem du löst oder wie dein Funnel aussehen soll. Sie produziert Inhalt – kein Konzept.

Gleiche Abhängigkeit wie Baukasten: Du besitzt am Ende nichts. Du bist Mieter:in in einem System.

Variante 4: Easy Flow

Was du bekommst

Easy Flow ist ein Videokurs, der dich Schritt für Schritt durch die Erstellung deiner eigenen professionellen Website führt – von der Strategie bis zur fertigen Seite. Du lernst, wie du eine Website mit modernen Tools (Astro, KI-Unterstützung) selbst baust, die dir gehört, die du verstehst und die du jederzeit eigenständig anpassen kannst.

9 Module, 58 Videos, ca. 5h 48min Gesamtlänge. Du baust deine eigene Website – nicht ein Template-Klick-Produkt, sondern eine echte, individualisierbare Website, die auf einem modernen Stack basiert.

Was du zahlst

  • Einmalzahlung: 575 € netto / 690 € brutto
  • Ratenzahlung: 2 × 312,50 € netto / 2 × 375 € brutto

Danach keine laufenden Kursgebühren. Die Hosting-Kosten sowie sind minimal und du behältst die vollständige Kontrolle.

Was dich das über 5 Jahre wirklich kostet

OptionEinmaligLaufend/Jahr5 Jahre gesamt
Agentur (Österreich Mittelwert)~3.500 €~400 €~5.500 €
Wix (20 €/Monat)0 €240 €1.200 €
Easy Flow690 €~100 € (Hosting)~1.190 €

Der Unterschied: Bei Easy Flow besitzt du deine Website. Du kannst sie anpassen, erweitern, jederzeit umziehen. Bei Wix bist du Mieter:in – auf ewig oder bis du von vorne anfängst.

Was kostet es wirklich, wenn du nichts tust?

Es gibt noch eine weitere Zahl, die selten in diesen Vergleichen auftaucht: die Opportunitätskosten.

Jeder Monat ohne professionelle Online-Präsenz ist ein Monat, in dem potenzielle Kund:innen dich nicht finden, nicht einschätzen können, nicht vertrauen. Das lässt sich schwer in Zahlen fassen – aber jede Anfrage, die an jemand anderem geht, ist ein spürbarer Verlust.

Wer mit Strategie, einer klaren Botschaft und einer professionellen Website online geht, baut sich ein Fundament, das langfristig arbeitet. Das hat seinen Preis – aber es ist eine Investition, keine Ausgabe.

Zusammenfassung: Was ist das Richtige für dich?

Agentur – wenn du Budget hast, keine Zeit und das Ergebnis vollständig delegieren willst. Rechne mit 3.000–15.000 € und laufender Abhängigkeit.

Baukasten – wenn du schnell etwas brauchst, wenig Ansprüche hast und dir bewusst ist, dass du langfristig mietet statt besitzt.

KI-Tools – als Ergänzung sinnvoll, als Komplettlösung ungeeignet: Die Strategie und deine Stimme musst du selbst einbringen.

Easy Flow – wenn du eine professionelle, individuelle Website willst, die dir gehört, und bereit bist, ein Wochenende oder zwei in das Lernen zu investieren, das sich für immer auszahlt.

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Quellen

  1. Frida Grün: Website-Kosten 2026 Österreich
  2. web-austria.at: Was kostet eine Website in Österreich 2026?
  3. mikas.at: Website Kosten 2026
  4. ExpertLocal: Was kostet eine Digital-Agentur 2026?
  5. Hessenkamp Media: Baukasten vs. Professionelle Website – Kostenvergleich 2026
  6. Jimdo Preise 2026 – freiepresse.de
  7. Wix vs. Squarespace 2026 – cybernews.com

Zusammenfassung

  • Website-Kosten unterscheiden sich stark je nach Agentur, Baukasten, DIY-Setup oder KI-gestütztem Prozess.
  • Neben Erstellungskosten zählen auch laufende Kosten, Änderungsaufwand und Abhängigkeiten.
  • Die wirtschaftlich sinnvollste Lösung hängt davon ab, wie klar dein Business bereits ist und wie flexibel du bleiben willst.

Autorin

Julia Wirnsberger

Julia entwickelt mit GoCreateYourWebsite.com und EasyFlow 2.0 klare Prozesse für Selbstständige und Gründer:innen, die ihre Website selbst aufbauen wollen. Ihr Fokus liegt auf Strategie, verständlichen Website-Texten, moderner KI-Unterstützung und machbarer Umsetzung. EasyFlow 2.0 ansehen

Julia Wirnsberger von gocreate

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